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Vermehrte Wildunfälle aufgrund aktueller Jahreszeit

Am Abend des vergangenen Sonntags erfasste ein 48jähriger Herrschinger mit seinem Pkw VW auf der Staatsstraße zwischen Herrsching und Wessling ein Reh, welches plötzlich die Straße überquerte. Dieses rappelte sich jedoch schnell wieder auf und lief auf der Gegenfahrbahn prompt in einen weiteren, aus Herrsching kommenden Pkw Daihatsu. Verletzt wurde bei diesem Vorfall glücklicherweise niemand.

Neben diesem gefährlichen Ereignis im Straßenverkehr registrierte die Polizei Herrsching seit Anfang diesen Jahres bereits weitere 209 Unfälle, die ursächlich durch ein Wildtier im Rahmen einer Kollision bzw. durch ein eingeleitetes Ausweichmanöver verursacht wurden. In den meisten Fällen handelte es sich dabei um Rehwild, aber auch Hasen, Füchse und Dachse verursachten, trotz ihrer geringen Größe, in diesem Jahr bereits 25 Verkehrsunfälle.

Neben dem dabei entstehenden, häufig nicht unerheblichem Sachschaden an den Fahrzeugen der Unfallbeteiligten kommt es in diesem Zusammenhang auch immer wieder zur Verletzung von Personen.

Besonders auffallend erscheint die Zunahme von Schwarzwild als Verursacher: wurde seitens hiesiger Dienststelle im Vorjahr lediglich ein entsprechender Unfall registriert, waren es heuer bereits sechs Vorfälle, an denen ein Wildschwein beteiligt war. Glücklicherweise entstand bislang bei solchen schwerwiegenden Kollisionen noch kein Personenschaden.

Generell können Wildunfälle das ganze Jahr und zu jeder Tageszeit, insbesondere in Wald- und Wiesengebieten, passieren. Während der Morgen- und der Abenddämmerung sowie in der Dunkelheit besteht jedoch ein erheblich höheren Unfallrisiko, da die Tiere zu diesen Zeiten besonders aktiv sind und oft ihren Standort, u. a. im Zusammenhang mit der Futtersuche, wechseln. So ereigneten sich im laufenden Jahr im Bereich der PI Herrsching die größte Anzahl derartiger Unfälle im Rahmen des Berufsverkehrs zwischen 05:00 und 08:00 Uhr sowie in den Abend- und Nachtstunden zwischen 20:00 und 24:00 Uhr.

Zur Vermeidung solcher Wildunfälle sollten die Kraftfahrer, die in ländlichen Gebieten unterwegs sind, insbesondere zu den oben genannten Zeiten, ihre Geschwindigkeit drosseln und die Fahrbahnränder aufmerksam beobachten. Einen Hinweis auf häufige Wildwechsel, an denen durchaus auch mehrere Tiere beteiligt sein können, gibt das Verkehrszeichen 142.

War aufgrund einer derart vorsichtigen Fahrweise die Kollision mit einem Wild dennoch unvermeidbar, so sollte zum Zwecke der Verständigung des zuständigen Jagdpächters und dem Erhalt einer entsprechenden Bescheinigung für die Versicherung umgehend die Polizei informiert werden. Dies trifft auch auf nur geringe Kollisionen mit Wild zu. Keinesfalls sollte das angefahrene Tier berührt werden: neben der Gefahr einer bestehenden Tollwut können verletzte Tiere sehr aggressiv reagieren. Des Weiteren erfüllt die Mitnahme eines toten Tieres den Straftatbestand der Jagdwilderei.



Polizei Herrsching | Bei uns veröffentlicht am 24.11.2010


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